Einweihung der deutschen Kriegsgräberstätte in Podgorica

Bild vergrößern Am 19.11.2016 wurde auf dem Gelände des Luftwaffenstützpunktes Golubovci in Podgorica die deutsche Kriegsgräberstätte für die in den beiden Weltkriegen auf dem Gebiet des heutigen Montenegro gefallenen Soldaten eröffnet.

Mit der feierlichen Zeremonie wurde das am 11. August 2011 geschlossene bilaterale Kriegsgräber-Abkommen umgesetzt; es war seinerzeit von den beiden Außenministern Rocen und Westerwelle in Podgorica unterzeichnet worden. 

Als Vertreterin der montenegrinischen Regierung sprach die Leiterin der Abteilung für bilaterale Angelegenheiten im Außenministerium, Frau Snezana Radovic, in ihrem Grußwort von der Erfüllung einer zivilisatorischen Pflicht. 

Der deutsche Botschafter Hans Günther Mattern erinnerte in seiner Ansprache an sein persönliches Erleben am Grab seines im Zweiten Weltkrieg gefallenen Onkels in Weißrussland.

Bild vergrößern Die Generalsekretärin des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Frau Daniela Schily, betonte in ihrer Eröffnungsrede, die deutsche Kriegsgräberstätte solle ein Ort der Trauer, aber auch ein Appell an die Verständigung sein. Die Besucher sollten dort die eindringliche Botschaft finden: „Nie wieder Krieg, nie wieder Völkerhass!“

Als zukunftsweisendes Symbol der Völkerverständigung trugen schließlich montenegrinische und deutsche Jugendliche gemeinsam erarbeitete Texte vor.

Einweihung der deutschen Kriegsgräberstätte in Podgorica